Mit einem feierlichen Festgottesdienst feierte unsere Pfarrgemeinde das 25-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Christian Grabner. Die große Beteiligung der Pfarrbevölkerung sowie zahlreicher Ehrengäste und Vereine zeigte die hohe Wertschätzung für unseren Jubilar.
Der Festgottesdienst begann mit einem feierlichen Einzug, musikalisch begleitet von der Marktmusik. Gemeinsam mit Pfarrer Christian feierten sechs Gastpriester, zwei Diakone und sieben Ministranten die Heilige Messe. Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte der Chor.
Im Rahmen der Feier würdigten Hermann Schützenhöfer, Christine Kickmeier namens des Seelsorgeraumes sowie Josef Prödl, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, das segensreiche Wirken des Jubilars. Josef Prödl sprach im Namen der Pfarrgemeinde seinen Dank für den langjährigen priesterlichen und seelsorglichen Dienst aus und lud anschließend alle Mitfeiernden herzlich zur Agape vor dem Pfarrzentrum ein.
Bei der Agape bot sich die Gelegenheit zu vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen sowie dazu, Pfarrer Christian die Glück- und Segenswünsche persönlich zu überbringen.
Ein herzliches Vergelt's Gott gilt allen, die zum Gelingen dieses Festtages beigetragen haben – sei es bei der Vorbereitung, der Durchführung oder den anschließenden Aufräumarbeiten. Ein besonderer Dank gilt den Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten für die Organisation der Agape sowie allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem großartigen Einsatz dieses schöne Fest ermöglicht haben.
Im Rahmen des traditionellen Felderbetens wurde am 14. Juni 2026 das renovierte Macher-Kreuz in Reichersdorf von Pfarrer Christian Grabner feierlich gesegnet. Zahlreiche Mitglieder der Dorfgemeinschaft nahmen daran teil und erbaten Gottes Segen für Felder, Menschen und die gesamte Schöpfung.
Das Marterl wurde im Jahr 1956 von Franz und Erna Macher vulgo „Melchert“ errichtet. Anlass war ein Gelöbnis aus Dankbarkeit dafür, dass ihr Viehbestand von einer schweren Tierseuche verschont geblieben war. Über viele Jahrzehnte hinweg war dieser Ort eine wichtige Gebetsstätte der Dorfgemeinschaft.
Die Generalsanierung wurde von Pfarrgemeinderat Johann Walter und Malermeister Franz Platzer mit großem Einsatz durchgeführt. Viele Arbeitsstunden wurden unentgeltlich geleistet, während Alois Macher die Materialkosten übernahm.
Nach der Segnung und dem Wettersegen klang die Feier bei einer von den Frauen der Dorfgemeinschaft Reichersdorf vorbereiteten Agape gemütlich aus.
Ein herzliches Vergelt's Gott allen, die zur Renovierung des Marterls und zum Gelingen der Feier beigetragen haben.
Bei herrlichem Sommerwetter durfte unsere Pfarrgemeinde das Fronleichnamsfest in diesem Jahr besonders feierlich begehen.
Die festlich geschmückte Kirche sowie die liebevoll gestalteten Altäre und die geschmückten Häuser entlang des Prozessionsweges verliehen dem Fest einen würdigen und feierlichen Rahmen. Für die gesamte musikalische Gestaltung sorgte die Marktmusik, die den Gottesdienst und die anschließende Prozession eindrucksvoll umrahmte.
Besonders erfreulich war die große Beteiligung der Ministrantinnen und Ministranten. Zehn Ministranten standen treu im Dienst am Altar. Ebenso bereicherten die Erstkommunionkinder mit ihrer Anwesenheit das Festgeschehen und gaben der Feier eine besondere Freude und Lebendigkeit.
Ein schönes Zeichen der Gemeinschaft war das Gruppenfoto mit den 15 Kreuzträgern, das am Ende der Prozession aufgenommen wurde. Ihr Dienst trägt wesentlich dazu bei, dass unsere Fronleichnamsprozession Jahr für Jahr in würdiger Form stattfinden kann.
Nach der Fronleichnamsprozession lud die Pfarre alle anwesenden Vereine sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre herzlich ins Pfarrzentrum ein. Dort erwartete die Gäste ein gemeinsames Mittagessen. Gemeinsam mit Sonja Seidl hatte Heinz Hödl ein köstliches Gulasch für rund 100 Personen zubereitet, das er persönlich an die Besucherinnen und Besucher ausgab.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die zur Vorbereitung und Durchführung dieses Fronleichnamsfestes beigetragen haben: den Altarschmückern, den Kreuzträgern, den Ministranten, den Erstkommunionkindern, der Marktmusik, den Vereinen, den Helferinnen und Helfern im Hintergrund sowie allen, die durch ihren Einsatz und ihre Teilnahme zum Gelingen dieses Festtages beigetragen haben.
So wurde Fronleichnam auch heuer wieder zu einem eindrucksvollen Zeugnis unseres Glaubens und unserer lebendigen Pfarrgemeinschaft.
Diese drei Zutaten brauchte es am Pfingstmontag, um die neu restaurierten Kreuzwegbilder in der St. Michaelskirche zu segnen. Die 14 Gipsreliefbilder wurden laut einem Vermerk auf der Rückseite im Jahr 1909 angefertigt und hingen ursprünglich in der Pfarrkirche, bis sie von Pfarrer Johann Sudy 1978 nach Trössengraben gebracht wurden. In den vergangenen Monaten restaurierte sie Frau Monika Freißmuth aus Berndorf, sodass sie nun in neuem Glanz erstrahlen. Aus Freude darüber zelebrierten Mag. Anton Novincak und Diakon Heinz Hödl einen Festgottesdienst, der vom Chor der „Töchter Berndorfs“ überaus feierlich umrahmt wurde. Zur anschließenden Agape am Vorplatz der Kirche lud die Kirchengemeinschaft alle Gottesdienstteilnehmer ein.
Die feierliche Segnung der neuen Sternenkindergedenkstätte fand zu Christi Himmelfahrt, am 14. Mai 2026, auf unserem Friedhof statt.
Rund 50 Mitfeiernde nahmen an der berührenden Feier teil, darunter auch Bürgermeister Johann Kaufmann.
Die Gedenkstätte entstand aus einem tiefen pastoralen Bedürfnis der Pfarrbevölkerung heraus. In vielen persönlichen Gesprächen mit betroffenen Familien und Angehörigen wurde deutlich, wie wichtig ein Ort des Erinnerns, der Trauer und der Hoffnung ist. So wurde die Idee einer Sternenkindergedenkstätte geboren und schließlich verwirklicht.
„Hier hat die Trauer einen Ort, die Liebe einen Namen und die Hoffnung ein Zeichen. Die Sternenkinder sind nicht vergessen – sie leben in unseren Herzen“, wurde im Rahmen der Feier betont.
Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase, deren Umsetzung sich aufgrund mehrerer Faktoren verzögerte, konnte die Gedenkstätte nun feierlich gesegnet werden. An den Früchten werdet ihr erkennen, ob es von Gott kommt!
Die künstlerische Planung und Gestaltung erfolgte ausschließlich durch die Mitglieder des Projektkomitees, wodurch sehr viel Geld gespart werden konnte. Ebenso wurde aufgrund der ehrenamtlichen Eigenleistung des Projektteams in der Errichtung gespart.
Ein aufrichtiges Vergelt´s Gott an alle, die bei der Allerheiligen Striezel Aktion 2025 am Friedhof mitgewirkt haben, den Firmgruppen, die unverzichtbare Unterstützung durch Nagl Josef, vielen ungenannten Spendern sowie Sponsoren; der Landjugend, der Fernwärme durch ihre Christbaumaktion, der Fa. Resch in Glojach, die Firma Dini Tech der Fam. Niederl, Firma Installation Leber und den ausführenden heimischen Firmen – der Kunstschmiede Niebaum und Naturstein Trummer.
Zum Projektteam gehören:
Mag. Johann Chocholka, Anna Chocholka, Alfred Niederl, Helene Huebser, Manuela Lindner, Angela Macher, Sabine Stolzer, Josef Prödl sowie Diakon Heinz Hödl.
Die neue Sternenkindergedenkstätte soll künftig ein Ort des stillen Verweilens, des Gebetes und der Erinnerung sein – ein sichtbares Zeichen dafür, dass jedes Leben, auch wenn es nur kurz war, wertvoll und unvergessen bleibt.
Am 3. Mai 2026 machten sich rund 25 Pilgerinnen und Pilger gemeinsam mit Vorbeter Alois Suppan von St. Stefan aus betend auf den Weg nach Trössengraben. Ziel der Wallfahrt war es, das Gelöbnis von Pfarrer Josef Wiedner lebendig zu halten und im gemeinsamen Gebet um Frieden zu bitten.
In der St. Michaelskirche angekommen, feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen besonders festlichen Gottesdienst. Musikalisch wurde die Feier von Organistin Katrin Koller feierlich umrahmt.
Pfarrer Christian berührte die Anwesenden mit einer sehr emotionalen und tiefgehenden Predigt. Er sprach über die lange Tradition der Wallfahrt, die Kraft des Gebetes sowie den Schutz des Erzengels Michael – für den Frieden in den Herzen der Menschen und für den Frieden auf der ganzen Welt.
Am Ende der Feier richtete Pfarrer Grabner seinen Dank an die Kirchengemeinschaft Trössengraben für ihre engagierte Arbeit sowie die liebevolle Pflege und den Erhalt der St. Michaelskirche.
Den gelungenen Abschluss fand die Wallfahrt in einem gemütlichen Beisammensein auf dem Gelände der Volksschule, wo bei Speis und Trank noch Zeit für Austausch und Gemeinschaft blieb.
Bei unserer Kinder-Wortgottesfeier im Marienmonat Mai stand eine ganz besondere Frau im Mittelpunkt: Maria, die Mama von Jesus.
Unter dem Motto „Maria, breit´ den Mantel aus“ erlebten die Kinder bei dieser Feier am 2. Mai gemeinsam mit ihren Familien eine lebendige und kindgerechte Kirche. Dabei konnten die Kinder singen und sich zu den Liedern bewegen, tatkräftig mitmachen und lachen – zur Freude aller Mitfeiernden und vor allem zur Freude vom lieben Gott.
Die Kinder hörten in dieser Wortgottesfeier auch etwas mehr über Maria, ihr Vertrauen auf Gott und ihren großen Schutzmantel, mit dem die Gottesmutter Maria uns beschützt.
Sie konnten selbst spüren und herausfinden, wie es ist, unter einem Mantel geborgen und geschützt zu werden und dass darunter viele Menschen Platz finden.
Marias schützendem Mantel vertrauten die Kinder dann auch ihnen liebe Menschen an, um von der Gottesmutter Maria besonderen Schutz zu bekommen.
Beim abschließenden „Schutzmantelsegen“ wurden zuerst die Kinder unter einer mitgebrachten Kuscheldecke von ihren Familien gesegnet. Dann durfte die ganze Familie unter die Decke schlüpfen und ebenso gesegnet werden.
Als Erinnerung an diese schöne Wortgottesfeier bekamen alle Kinder ein Beschützer- Herz mit der Schutzmantelmadonna darauf mit nach Hause.